Buschschliefer sind überall in unserem Camp in Büschen und Bäumen vertreten, wo sie sich im Schatten aufhalten und die pralle Sonne meiden. Dort leben sie in Kolonien von bis zu 60 Tieren zusammen, die jeweils von einem dominanten Männchen angeführt werden.
 |
| Buschschliefer |
|
Tagsüber beschäftigen sich diese Pflazenfresser fast ausschließlich mit der Nahrungsaufnahme. Auf Ihrem Speiseplan stehen Gräser, Blätter, junge Triebe, Knospen und Blüten. Dabei halten immer einige erwachsene Männchen wache, denn die Zahl ihrer Fressfeinde ist groß. Hierzu zählen Schakale und Greifvögel, aber vor allem auch Leoparden, deren Leibspeise die Schliefer sind. Droht der Kolonie Gefahr flüchten alle in Höhlen und Spalten in den Bäumen und Felsen. Da die Sinne der Buschschliefer, insbesondere Ihr Hör- und Sehvermögen hoch entwickelt sind, ist es sehr schwierig diese aus der Nähe zu fotografieren.
Von den eigentlich tagaktiven Tieren hören wir besonders nachts, wenn die ansonsten friedlich wirkenden Baumschliefer Ihre Revierkämpfe zwischen den Kolonien und Ihre Dominazkämpfe zwischen den Männchen innerhalb einer Kolonie ausfechten. Dabei erinnern Ihre lautstarken Kampfschreie entfernt an das krächzen von Krähen.
Auch wenn ihr Aussehen und ihre Größe es kaum erahnen lassen sind die Buschschliefer eng mit Elefanten und Seekühen verwandt. In der Überordnung der Afrotheria bilden die Buschschliefer neben den Rüsseltieren eine eigene Ordnung.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.